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Mittwoch, 2. Februar 2011

Vang Vieng - Tubing, Party und Höhlen-Abenteuer in Südostasien

Am Mittwoch, den 26.1. fuhr ich mit dem Bus von Vientiane nach Vang Vieng, wo ich vor 4 Jahren auch schon einmal war, allerdings aus Zeitgründen nur einen Tag. Damals ging hier die Party richtig ab. Jugendliche aus aller Welt, sehr viele Engländer, Israelis und Australier kommen hierher, um einfach nur Party zu machen. Unten im Fluss gibt es die sogenannte Party Island. Dort wurde damals richtig abgefeiert. Erst im LKW-Reifen den Fluss runter treiben lassen, sogenanntes Tubing, mit mehreren Stopps zum Alkohol tanken an den am Ufer liegenden Bars und dann auf die Insel bei hämmernden Bässen zu westlicher Musik abhotten.
Party Island wurde aber vor ca. 2 Wochen von der Verwaltung wegen der Dauerbedröhnung und wohl, wie ich hörte, auch wegen Drogen stillgelegt. Jetzt wird halt hauptsächlich im Ort gefeiert und die Straßen unsicher gemacht. Mit Bikinis und Badehosen bekleidete Jugendliche, die vom Tubing nicht den Absprung ins Guesthouse geschafft haben (oder den Weg nicht mehr gefunden haben), laufen noch nachts laut grölend durch die Straßen von Vang Vieng, einen Eimer mit Alkoholika immer dabei - Ballermann lässt grüssen.

Zum Glück gibt es aber in Vang Vieng auch noch andere Möglichkeiten, sich zu beschäftigen, wie z.B. mit Trekking, Rad- oder Mopedtouren durch die herrliche Karstlandschaft oder erforschen von unzähligen Höhlen in den Karstfelsen. Die Landschaft hier in Vang Vieng ist einfach atemberaubend schön!
So mietete ich denn auch gleich am zweiten Tag ein (nicht sehr komfortables) Fahrrad und machte eine Tour zu verschiedenen Höhlen, die ich beim letzten Mal noch nicht angesehen hatte. Hier ist echter Entdeckergeist gefragt und man geht einfach auf eigene Faust mit einer Taschenlampe bewaffnet in die Höhlen rein. Man kann bei einigen Höhlen auch einen Guide nehmen, aber dann fehlt irgendwie das Abenteuerliche. Es gibt hier wirklich wunderschöne Höhlen und man weiß nie, was einen erwartet. Große Spinnen, die im Taschenlampenlicht leuchten, Fledermäuse und anderes Getier kann man hier antreffen. Schlangen habe ich zum Glück keine gesehen. In manchen der Höhlen gibt es auch Wasser und dort ist es dann sehr rutschig.

Montag, 31. Januar 2011

Mopedtour Vientiane - Jumping Shrimps, Lao-Zoo, exotischer Markt

toller Ausblick auf den Nam Ngum bei Vientiane
bei meiner Mopedtour zu den Jumping Shrimps
Ich war schon um 6.45 Uhr aufgestanden und genoß den herrlichen Blick von meiner Terrasse auf den See Nam Ngum mit seinen vielen Inseln und den dahinterliegenden Bergen, bis schließlich um Punkt 7.00 Uhr die Sonne hinter einem hohen Berg hervor kam. Eine herrliche Morgenstimmung! Nach anschließendem gemütlichen Frühstück auf der Restaurantterrasse fuhr ich weiter um den See herum. Jetzt hoch in die bewaldeten Berge, wo ich einen Abstecher auf einer ausgewaschenen Schotterpiste steil auf einen Berg hinauf machte. Kurzzeitig überlegte ich schon, ob ich umdrehen sollte, da es mit dem Moped ziemlich rutschig auf dem Gröll wurde. Ich kämpfte mich jedoch bis nach oben durch und hatte von hier nochmal einen einzigartigen Blick auf den See.



typischer laotischer Tempel
in der Nähe von Vientiane
Immer wieder gab es entlang der Strecke interessante Dinge zu sehen, wie zum Beispiel diesen schönen Tempel, der in keinem Reiseführer verzeichnet ist.
Auch unten am Fluss, an dem ich eine ganze Weile entlang fuhr, hatte ich oft tolle Ausblicke und entdeckte so einiges. In einem kleinen Restaurant, welches in exponierter Lage auf Stelzen am Flussufer stand, legte ich eine Rast ein und konnte von dort beobachten, wie unterhalb in einer schwimmenden Fischfarm die Fische gefüttert wurden und gleich nebenan ein paar Männer mit Senknetzen einen Fischschwarm zu fangen versuchten, der am Ufer hin und her schwamm.



Krokodil im Lao-Zoo
Dann sah ich mir den auf dem Weg liegenden Lao-Zoo an. Es war echt deprimierend, zu sehen wie dort die Tiere gehalten werden. Vor allem die Affen in drei kleinen, völlig verrosteten Käfigen taten mir sehr Leid. Ich überlegte, ob ich etwas für den Zoo bzw. für die Tiere spende, tat es dann aber doch nicht, da ich befürchtete, dass dann vielleicht noch mehr Tiere gekauft werden, die dann ebenso eingesperrt werden.



Reisbauern bei Tha Ngon beim gemeinsamen Essen
Unterwegs hielt ich noch bei Reispflanzern zum Smalltalk auf Zeichensprache und zum Fotos machen an und dann fuhr ich nach Tha Ngon, wo eine alte Eisenbrücke ueber den Fluss führt. Hier war ich vor vier Jahren schon einmal mit meinem damaligen Reisepartner und hier musste ich natürlich, so wie damals, in einem wunderschönen Floating Restaurant unterhalb der Brücke meine "Jumping Shrimps" essen. In der Speisekarte stehen die leckeren Tierchen, wie ich später sah, als "Spicy Shrimp Salad" und als ich den Kellner nach Jumping oder Living Shrimps fragte, sagte er, dass es keine gäbe. Das konnte ich gar nicht glauben, da ja direkt am Restaurant die Käfige mit Seafood bzw. Riverfood im Wasser angedockt waren. Ich wollte schon wieder gehen, da ich ja nur deswegen voller Vorfreude hergekommen war, als mich ein nettes Mädchen vom Küchenpersonal fragte, was ich denn Spezielles suche. Da sie besser englisch sprach als mein Kellner, verstand sie mich und es gab plötzlich doch Jumping Shrimps.

In der Speisekarte stehen die Jumping Shrimps in Tha Ngon
als Raw Freshwater Shrimps Spicy Salad

Sicher auf dem Teller sind die Jumping Shrimps in Tha Ngon
nur unter der Glasschüssel.

Jumping Shrimps Salad in Tha Ngon -
Das Chaos auf dem Tisch gehört dazu. Können ganz schön
weit springen die Kleinen ;-)

Ein Teller mit Spicy Shrimp Salad mit verschiedensten Kräutern und Chili, gemischt mit lebenden und höchst aktiven umherspringenden Süßwassergarnelen wurde vor mir auf den Tisch gestellt. Abgedeckt mit einer Glasschüssel, damit die Tierchen nicht schon auf dem Weg zum Tisch vom Teller hüpfen. Als ich die Schüssel abnahm, um Zitrone über den Salat zu träufeln, sprangen schon die ersten Shrimps vom Teller auf den Tisch und auf meine Hose. Nach jeder Stäbchenladung, die ich vom Teller nahm, musste ich schnell wieder die Schüssel darüber decken. Dieser Salat ist einfach nur köstlich - und sowas von knackig ;-)



exotischer Markt Dong Makkhai bei Vientiane
Auf dem weiteren Weg nach Vientiane machte ich noch Halt, um mir einen super interessanten Markt an der Straße anzusehen. Außer allen nur erdenklichen Obst- und Gemüsesorten und Kräutern sowie jeder Menge großen und kleinen Fischen und Fleisch gab es hier auch Insekten, Wasserkäfer, Frösche, Raupen, Maden und einfach alles, was ein asiatisches Feinschmeckerherz höher schlagen lässt. Sogar hübsche pelzige Tiere (rattenähnlich), Eichhörnchen und wunderschöne bunte und nicht bunte Vögel verschiedener Größen. Manche schon grillfertig zwischen Bambusstäbe gespannt. Ich durfte auf dem Markt alles fotografieren, was ich wollte, nur die Pelztiere und die Vögel nicht. Waren das etwa geschützte Arten und die Standbetreiber hatten Angst vor Publicity?

Bambussprossen auf einem Markt bei Vientiane

Fleischstand auf dem Markt bei Vientiane

Wasserkäfer auf dem Markt bei Vientiane

fritierte Heuschrecken -
schmecken mit Salz und ein paar Spritzern Sojasauce ganz lecker!

fritierte Raupen - hab ich auch probiert

und noch mehr Insekten

Ist doch lecker angerichtet - oder?

Mini-Frösche - Solche hab ich später auf einer Trekking-Tour
gegessen, nachdem wir sie mit Pfeil und Bogen in einem
Wildbach geschossen hatten.

noch mehr Frösche ...

Es gab auf dem Markt aber auch diesen Stand mit Hauklötzen


In Vientiane kam ich dann im dichten Feierabendverkehr wieder wohlbehalten an, gerade rechtzeitig, um noch den Sonnenuntergang am Mekong zu sehen. Die Tour war insgesamt ganz schön aber nicht unbedingt das ganz große Abenteuer, verglichen mit anderen Mopedtouren, die ich bereits in Laos gemacht hatte.


Hier noch einige weitere Fotos von der Mopedtour von und nach Vientiane:

Sandpiste am Nam Ngum



Armeeplakat an einer Straße in Laos



am Ngum River bei Vientiane



sehenswertes Tempeltor



Floating Restaurant auf dem Ngum River in Tha Ngon
- hier gibt es die Jumping Shrimps



Landschaft bei Tha Ngon - Laos



Landschaft bei Tha Ngon



Reispflanzer bei Tha Ngon



Samstag, 29. Januar 2011

Vientiane - die gemütliche Hauptstadt der Volksrepublik Laos



Thailand-Laos - Grenzübergang
Als ich morgens in Nong Khai aus dem Bus stieg, dachte ich schon, ich hätte eine Zeitreise zurück nach Deutschland gemacht, denn in kurzer Hose und T-Shirt war es ziemlich frisch, so dass mir der nette Tuk Tuk Fahrer seine dicke Jacke für die Fahrt zur Grenze lieh. (Dort holte ich schleunigst meine Fleece-Jacke aus dem Rucksack.) Auch in Vientiane, wo ich ca. um 8.00 Uhr mit einem laotischen Tuk Tuk ankam, war es noch nicht viel wärmer. Erst nachdem ich in mein Hotel (das Chindamay Guesthouse, in dem ich die letzten Male immer gern gewohnt hatte) eingecheckt und mich mit einer heißen Dusche erfrischt hatte, ging es mit der Temperatur aufwärts. Es war jetzt schon 10.00 Uhr, als ich in ein kleines Restaurant an der Ecke ging, um eine leckere Nudelsuppe mit Ente zu essen. Auf die hatte ich mich schon während der Busfahrt gefreut! Und hinterher natürlich einen schöner Coffee Lao - dieses superleckere schwarze Gebräu mit einem ordentlichen Schuss süßer eingedickter Milch - hmmm!


Tempel in Vientiane
Wie ich leider erfahren musste, war die kleine Airline, mit der ich hoch in den Norden von Laos, nach Phongsali, fliegen wollte, von Phonsavan Air aufgekauft worden und diese fliegt nun nicht mehr dorthin. Eine andere leider auch nicht - Mist! Also beschloss ich, erst mal zu sehen, was sich in Vientiane seit meinem letzten Besuch so getan hat und mir dann die weitere Reiseplanung zu überlegen. Ich mietete mir fuer 50.000 Kip ein Moped (chinesisches Fabrikat), um flexibler zu sein.


Vientiane - Mekongufer, einsame Stühle
wo sonst gemütliche Restaurants waren
Als ich runter zum Mekong fuhr, traf mich fast der Schlag. Die komplette Uferregion des Mekong war umgestaltet worden und die gemütliche Atmosphäre war in meinen Augen verschwunden. Ich fuhr weiter den Mekong rauf, wo es früher wunderschöne Bars und Restaurants gegeben hatte. Jetzt war man gerade dabei, die letzten abzureißen. Ansonsten hat sich seit 3 Jahren aber kaum etwas im Hauptbereich an der Mekongstraße verändert und die Reste der Nachtrestaurants sind jetzt nach unten, hinter die Uferpromenade verlegt worden.


Mekong-Fisch in Salzkruste und Beer Lao
Dort musste ich dann natürlich am Abend meinen geliebten, wohlschmeckenden Fisch in Salzkruste essen und das war dann wiederum doch sehr gemütlich.


Am nächsten Tag fuhr ich mit dem Moped etwas durch die Stadt, um mir noch ein paar Sehenswürdigkeiten anzusehen und wieder Tuchfühlung zu Laos und zu Vientiane aufzunehmen. Der Morning Market, Talat Sao, ist in den letzten Jahren komplett umgebaut und modernisiert worden und hat dadurch in meinen Augen einiges verloren - leider!


That Luang, Vientiane
Die Stimmung am späten Nachmittag am That Luang, dem Haupttempel in Vientiane war wunderschön und der Betreiber eines Straßenstandes heizte extra für mich den Wasserkessel mit Holzscheiten an, damit ich einen Coffee Lao trinken konnte. Da der Ofen jetzt schon mal an war, nahm ich gleich noch ein paar leckere Spieße mit "Überraschungsbestückung" dazu. Was Huhn, Schwein, Rind und Fisch auf laotisch heisst, weiss ich ja. Trotzdem kann man sich nicht immer sicher sein, dass man auch wirklich das erhält, was man denkt. Habe es schon des öfteren erlebt, dass die erwarteten Schweinebällchen dann doch Fischbällchen waren oder umgekehrt.


Vientiane - Patuxai Siegestor
Am Montag, den 24. Januar hatte ich ein ganz neues Suzuki-Moped mit runtergehandeltem Preis unterm Hintern (beim ersten funktionierte das Licht nicht) und startete zu einer Zweitages-Rundtour zum See Nam Ngum und zurück. Die Fahrt durch den dichten Berufsverkehr von Vientiane war nicht gerade ein Zuckerschlecken aber als ich dann aus der Stadt raus war, kam ich ganz gut voran und musste nicht immer rundherum gucken, ob mich jemand von links oder rechts überholen will oder ob ein Auto zum Angriff übergeht, das auf jeden Fall immer stärker ist als jedes Moped. Temporäre Geisterfahrer, die dann irgendwann (entweder vor oder hinter mir) auf die Fahrbahnseite wechseln, auf der sie eigentlich fahren wollen, gab es zwar auch weiterhin aber da der Verkehr jetzt nicht mehr so dicht war, war dieses Risiko nun überschaubar.



Buddha-Skulpturen in Vang Xang
Ich machte einen Abstecher zu einer Stelle im Dschungel, an der an einem Fluss mehrere Buddhaskulpturen aus dem Fels gehauen worden waren, die ein Alter von 700 bis 1000 Jahren haben sollen. Die Skulpturen im Khmer-Stil sind durch eine natürliche Spaltung des Felsens im Laufe der Jahrhunderte voneinander getrennt worden. Ein wunderschönes schattiges Plätzchen zum Entspannen in der Mittagshitze und ein lauschiger Treffpunkt für einige Jugendliche. Ein paar Kinder badeten im Fluss und scherzten über mich Farang, der sich wohl mit seinem Moped verirrt haben musste.



Thalat - Blick vom Tempel mit Mönch
In Thalat hatte ich von einem schönen Tempel auf einem Berg einen tollen Ausblick auf  den unten liegenden Fluss und unterhielt mich eine Weile mit einem Mönch.
Dann ging es an der Staumauer des Nam Ngum vorbei hoch in die Berge mit herrlichem Blick auf den See und ich nahm mir einen Bungalow in einem wunderschön angelegten Resort (einer von lediglich  zwei Übernachtungsmöglichkeiten hier) mit bester Aussicht auf den See.



Blick von meinem Bungalow auf den See Nam Ngum
 Lernte dort Barbie, eine crazy chinesische Travellerin mit lustigem verbogenen Hut und einer roten dicken Regenjacke (gegen die Moskitos) kennen, die mir gleich sagte, dass sie gut deutsch spricht, was auch stimmte. Allerdings waren es nur ein paar Worte: "Scheiße, Arschloch, Kacke" usw. Sie fragte mich dann auch gleich, ob ich mich einer Bootstour auf dem See anschließen möchte, da sie schon eine größere Gruppe zusammen hatte und es natürlich umso billiger wird, je mehr Leute mitfahren. Unsere Bootsfahrt-Gruppe bestand aus einer ca. 15-köpfigen chinesischen Reisegruppe aus (wie mir Barbie sagte) reichen Chinesen, die mit ihren dicken Autos hier in Laos unterwegs waren, sowie Barbie und mir.


Landgang auf einer kleinen Insel während der Bootstour
auf dem Nam Ngum See
Die Bootsfahrt war ganz nett und anschließend ging ich mit Barbie in ein Floating Restaurant essen. Wir waren die einzigen Gäste an diesem schönen Platz. Das Essen war toll, die Abendstimmung war super und Barbie, meine crazy Chinesin, redete und redete und redete, so dass ich von der herrlichen Stimmung am See (es war mittlerweile stockdunkel und die Sterne funkelten am pechschwarzen Himmel), leider nur die Hälfte mitbekam. Aber die Gespräche mit ihr waren dafür auch sehr interessant und wir hatten einigen Spaß. Sie sprach sehr gut englisch, da ihr Vater in den Staaten lebt und arbeitet und sie dort 1 Jahr bei ihm gelebt hatte.




Hier noch einige Bilder zu diesem Post:


Mekong-Ufer Baustelle in Vientiane

Tempel in Vientiane

Tempel in Vientiane

Mekong bei Vientiane

Nachtmarkt an der Uferstraße am Mekong in Vientiane

Straße in Vientiane



Sonntag, 16. Januar 2011

Flug nach Bangkok mit Zwischenstopp in Dubai - schon ein Abenteuer?

Halbzeit auf meinem Emirates-Flug nach Bangkok mit Zwischenstopp in Dubai. O.K., bis Dubai hab ich es jetzt schon geschafft. 6 Stunden Flug von Hamburg hierher und nach 9 Stunden Aufenthalt dann der Weiterflug in 6 1/2 Stunden nach Bangkok Suvarnabhumi Airport.
Bin mit 20 Minuten Verspaetung mit Mark von Hamburg hierher geflogen. Hier im Flughafen von Dubai gibt es tierisch lange Wege von einem Terminal und einer Ebene zur anderen und trotz Laufbaendern ist man hier ziemlich lange unterwegs, wenn man zu den netteren Bereichen des Flughafens vorstossen will.

Nach zwei gemeinsamen Bierchen in einem Pub ist Mark, da er einen frueheren Anschlussflug hatte als ich, bereits 6 Stunden nach unserer Ankunft nach Bangkok weitergeflogen. Ich hab dann nachdem er weg war, die Zeit genutzt, um meine Reiseroute fuer Laos etwas detaillierter auszuarbeiten. Habe jetzt noch ca. 3 Stunden Zeit, bis mein Flug nach Bangkok geht, werde mich aber nicht mehr hinlegen, da ich befuerchte, dass ich sonst verschlafe. Waehrend des naechsten Fluges ist ja auch noch Zeit zum Schlafen ...

Ich bin jetzt hier in einem kleinen Internet-Terminal und der Verbindungsaufbau ist so langsam, dass es fast schon weh tut. Habe schon ein paar andere PCs ausprobiert, aber es ist ueberall das Gleiche.
Die Tastatur auf der ich gerade schreibe, ist echt der Hammer. Sie sieht so aehnlich aus wie ein chinesisches Brettspiel das ich mal gesehen habe :-) Es sind so viele (auch arabische) Zeichen auf den Tasten, dass ich einige Sonderzeichen wie die Nadel im Heuhaufen suchen muss. Und wenn ich sie dann gefunden habe, muss ich manchmal erst mehrere Tastenkombinationen ausprobieren, bis es mit der Eingabe klappt.

Heute Abend bin ich mit Mark in Pattaya verabredet. Mal sehen, ob ich dann noch fit bin ... Hoffentlich hat der Flug nach Bangkok keine Verspaetung, damit ich den Bus vom Bangkok Suvarnabhumi Airport nach Pattaya noch erwische. Auf jeden Fall freue ich mich jetzt erst mal auf Thailand!

Donnerstag, 13. Januar 2011

Reise-Abenteuer in Südost-Asien, in Laos und Thailand - Endlich geht es wieder los!


 

abenteuerlicher Busbahnhof in Attapeu - Laos 2007
So, jetzt ist es endlich wieder so weit und am Sonntag, den 16. Januar 2011 geht es für fünf Wochen auf Abenteuer-Reise nach Asien, genauer gesagt, nach Südost-Asien. Noch genauer gesagt nach Thailand und Laos.

Ich reise nun schon seit etlichen Jahren immer wieder sehr sehr gern nach Südost-Asien und war dort in den meisten Ländern wie Thailand, Laos, Kambodscha, Vietnam, Myanmar, Malaysia, Singapur, Indonesien unterwegs. In einigen der Länder auch schon mehrmals. Auch Sri Lanka und Nord-Indien habe ich schon bereist und ehrlich gesagt: Nach meiner letzten Indien-Reise bin ich nun froh, wieder auf Abenteuer-Reise nach Südost-Asien zu gehen. Ich liebe die Menschen, die Kultur, die Natur, das Essen und die einfache und ehrliche Lebensart in dieser Region Asiens!




Statue im Khmer-Tempel Champasak
im Süden von Laos
Zufälligerweise fliege ich mit Mark, einem Freund aus Graal-Müritz, am selben Tag über Dubai nach Bangkok. Mit Emirates ab Hamburg in der selben Maschine – jedenfalls bis Dubai. Dann fliegt Mark bereits nach 3 Stunden weiter und ich muss leider noch 6 Stunden länger im Airport durchhalten. Aber das kenne ich schon, denn es ist nicht mein erster Flug über Dubai. Ich hätte ja auch einen relativ günstigen Stopover Flug buchen können aber dafür interessiert mich Dubai nicht genug. Zu wenig Dschungel, zu wenig abenteuerlich ... Also werde ich die Zeit im Airport von Dubai mit weiteren Reisevorbereitungen für meine Erlebnisreise nach Asien und dort vor allem nach Laos verbringen und vielleicht auch ein paar Stündchen schlafen, um dann fit für Pattaya zu sein.

Auf dem Busdach nach Si Phan Don auf die Mekong-Inseln
- auch hier oben ist unsere Versorgung gesichert
In Pattaya treffe ich dann nämlich Mark wieder, den es jedes Jahr im Winter für drei Monate nach Thailand zieht. Dort in Pattaya treffen wir uns dann mit Tobi, auch einem Graaler, der vor ca. 1 ½ Jahren dorthin gegangen ist. Ich freue mich schon darauf, ihn wieder zu sehen.
Obwohl – oder gerade weil – ich schon öfters in Thailand war, wollte ich eigentlich nie nach Pattaya, weil ja hinlänglich bekannt ist, dass Pattaya eine Touristenhochburg sein soll. Ich fühle mich eher dort wohl, wo es noch relativ ursprünglich ist und wo ich einen Einblick in das Leben der Einheimischen bekomme und im Idealfall auch schöne Natur vorfinde. Gegen ein kleines oder auch größeres Abenteuer habe ich auf meinen Reisen auch nichts einzuwenden - im Gegenteil.




Einladung zum Jardrinking anlässlich einer
Hauseinweihung in Süd-Laos 2007
Na gut, nun geht es trotz alledem erst mal für ein paar Tage nach Pattaya, um dort Tobi und Mark zu treffen und auch, um mal zu überprüfen, was an dem legendären Ruf von Pattaya dran ist.
Dann habe ich mir vorgenommen, mich etwas an der Ostküste Thailands umzusehen, ein oder zwei Nationalparks vielleicht auch nach Ko Samet? Und dann, so ist meine grobe Planung, werde ich Richtung Norden reisen, in Richtung Nord-Laos. Ich bin selbst gespannt, wo ich am Ende landen werde, denn seit einigen Jahren halte ich mich nicht mehr so streng an meine Reisepläne sondern entscheide oft erst kurzfristig vor Ort, wohin die Reise geht. Das macht das ganze Reisen in Laos und Thailand irgendwie spannender und natürlich auch flexibler. Überraschungen positiver und auch negativer Art auf meinem Reiseabenteuer in Südostasien sind da inbegriffen.